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Michael Käsmann führt JU Hünfeld an |
 Michael Käsmann ist neuer Vorsitzender der Jungen Union (JU) Hünfeld. Der 20-jährige wurde während der Jahreshauptversammlung im Hotel Engel zum Nachfolger von Kai Eckart gewählt, der nicht mehr kandidierte.
Eckart übernahm laut einer Pressemitteilung der CDU-Nachwuchsorganisation den Posten eines Stellvertreters und soll demnächst in den Bezirksvorstand wechseln. Der 20-jährige Käsmann stieß vor drei Jahren über seinen 'guten Freund' Kai Eckart zur Jungen Union. Käsmann studiert Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Fulda und möchte die Zusammenarbeit und die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Hünfelder CDU intensivieren. Außerdem wollen sich die JU´ler demnächst gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel über den Jugendtreff in Hünfeld informieren. Laut Käsmann zählt die Junge Union Hünfeld, die das gesamte Stadtgebiet bis auf Mackenzell abdeckt, derzeit 70 Mitglieder, 'eine schlagkräftige Gruppe', wie Käsmann betont. Bislang waren in den Mitgliederverzeichnissen noch 120 JU´ler vermerkt, doch darunter befanden sich laut Käsmann viele 'Karteileichen', die sich nicht in der Jugendorganisation engagiert hätten. Um diese Gruppe habe man die Mitgliederlisten jetzt bereinigt und könne somit auf einen überzeugten und engagierten Stamm von Unterstützern zählen. Die Hünfelder CDU-Vorsitzende Frederike Lang und Junge Union Kreisvorsitzender Frederik Schmitt referierten während der Versammlung über die Kommunalwahl im Jahr 2006 und die Notwendigkeit junger Kandidaten. In den Diskussionen wurden immer wieder auch bundespolitische Themen aufgegriffen.
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Hünfelder JU lehnt Studiengebühren ab |
 Die junge Union (JU) Hünfeld ist zwar der Ansicht, dass es gerechtfertigt sei, wenn Langzeitstudenten Studiengebühren bezahlen. Durch das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichtes sieht die JU laut Pressemitteilung aber eine Gefahr für die Studenten. Die Kosten von Unterbringung und Verpflegung seien bereits heute für viele junge Menschen eine Hemmschwelle, ein Studium aufzunehmen. Durch eine hohe Gebühr würden sich viele qualifizierte junge Leute gegen ein Studium entscheiden. Dies sei sehr schlecht für den Standort Deutschland, der stark abhängig sei von gut ausgebildeten Spezialisten. Die JU Hünfeld weist auch darauf hin, das die Ausgaben für Bildung in Deutschland im Vergleich zu anderen Posten sehr gering ausfallen, wobei Bildung die höchste Priorität genießen sollte.
Hünfelder Zeitung, 29. Januar 2005
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 Katrin Kister ist die erste JU-Frauenbeauftragte Hessens
Die Junge Union Hünfeld ist wahrscheinlich die erste in Hessen, die eine Frauenbeauftragte gewählt hat. Katrin Kister (18) aus Mackenzell, die auf die Berufsfachschule für Sozialassistenz in Hünfeld geht und später Erzieherin werden will, erläutert, warum sie den Posten übernommen hat.
Frage: Was sind Ihre Aufgaben? Kister: Ich will andere Mädchen in meinem Alter ansprechen und sie für die Mitarbeit in der Jungen Union gewinnen. Das geht von Frau zu Frau sicherlich einfacher und vertrauter, als wenn das unser Vorsitzender Michael Käsmann macht. Ich bin vor drei Monaten in die Junge Union eingetreten, um nicht eine von denen zu sein, die sich immer nur beschweren, sondern um mitzudiskutieren, andere Meinungen zu hören und mitzugestalten.
Frage: Warum braucht die Junge Union überhaupt eine Frauenbeauftragte? Kister: Der Stadtverband hat unter seinen 70 Mitgliedern zwar 20 Prozent Frauen, aber im zehnköpfigen Vorstand waren sie zuletzt überhaupt nicht vertreten. Das lag wohl auch daran, dass bei den Wahlen Frauen gar nicht anwesend waren. Als ich bei der JU-Kreisdelegiertenversammlung gesehen habe, dass es in den anderen Ortsverbänden auch so wenig Frauen gibt, dachte ich, das muss sich ändern. Michael hat dann vorgeschlagen, eine Frauenbeauftragte einzusetzen.
Frage: Wie haben Ihre Freundinnen reagiert? Kister: Einige waren ganz interessiert und haben mich gefragt, ob sie mal mitkommen können. Die anderen haben gar nicht richtig darüber nachgedacht und die Sache eher belächelt. Das erlebt man ja heute leider öfters.
Fuldaer Zeitung, 8. März 2005 |
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