Zum Gewässer-Gutachten vom Zustand der Werra |
 Pressemitteilung vom Interessenverband Nordrhön der Jungen Union
Zum Gewässer-Gutachten vom Zustand der Werra
Durch mehrere Pressemitteilungen war zu erfahren, dass sich die Wasserqualität der Werra verbessert hat. Darüber freuen wir uns, insbesondere vor dem Hintergrund der langen Diskussion über die Einleitung von Salzlauge durch das Kasseler Unternehmen K+S. Die dortige Entsorgung findet statt, weil die anfallende Salzlauge nicht vollständig unterirdisch versenkt werden kann. Die Einleitung ist daher notwendig, um die Produktion und damit die Arbeitsplätze bei K+S, sowie in deren Umfeld für unsere Region zu bewahren. Unabhängig von unserer Sichtweise ist es für viele Bürger schwierig, diese Einleitung positiv zu beurteilen, weil sie eine Schädigung des Gewässers befürchten. Die neuesten Aussagen belegen allerdings genau das Gegenteil, nachdem die Salzlauge nun schon seit einigen Jahren eingeleitet wird. Die Studie beurteilt einen Zeitraum von 2004 bis maximal 2008, in dem eine Verbesserung festgestellt wurde. Demnach kann die Einleitung der Salzlauge nicht schädlich sein. Aus unserer Sicht sind allerdings die 200 Lastwagen als schädlich zu bewerten, die täglich für den Transport der Salzlauge eingesetzt werden. Dies belastet in großem Maße sowohl Natur als auch Anwohner. Auch sollte der CO2-Ausstoß bei den aktuellen Klima-Diskussionen nicht unterschätzt werden. Daher unterstützen wir weiterhin die geplante Pipeline, welche über 63 Kilometer die Salzlauge vom Werk Neuhof zur Werra transportieren soll. Dadurch wird C02 und eine Belästigung der Anwohner vermieden und die Produktion in Neuhof kann weiterhin aufrechterhalten werden.
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