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Dämmerschoppen mit Dr. Fennel |
 Für Samstag, 05.11. hatten wir zusammen mit der CDU Buchfinkenland unseren Bürgermeister Dr. Fennel zu Gast. In Michelsrombach referierte er über die Themen Bahnhofsumbau, Gewerbegebiete und Innenstadtentwicklung.
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Herr Woide, Sie kandidieren zum 2. Mal als Landrat. Welche Projekte sind für Sie am wichtigsten? |
 Ich kandidiere als Landrat, weil ich die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre für den Landkreis Fulda fortsetzen und einen Beitrag leisten möchte, ihn zukunftsfähig zu machen. Es bereitet mir große Freude, gemeinsam mit anderen Dinge zu gestalten und umsetzen, die von Nutzen für unsere Region und ihre Bewohner sind. Dabei ist die Nähe zum Bürger unabdingbare Voraussetzung, um zu erfahren, wo ihn der Schuh drückt.
Gerade in Zeiten grundlegender gesellschaftlicher Veränderungen heißt Zukunft gestalten aber auch, Werte auf der Grundlage eines christlichen Menschenbilds zu erhalten und Heimat und Tradition zu bewahren. Denn jede Zukunft braucht Herkunft. Unser Landkreis und seine Menschen haben ein unverwechselbares Profil. Auch weiterhin muss gelten, dass wir nicht alles anders, aber vieles besser als andere Regionen machen.
Bildung ist die wichtige Zukunftsaufgabe, weil sie Chancen schafft und Perspektiven bietet. Auch unterstützen wir die heimische Wirtschaft bei der Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs, indem junge Menschen die bestmögliche Förderung erfahren. Daneben kommt dem zukunftsgerichteten Ausbau einer modernen Infrastruktur entscheidende Bedeutung für unsere Region zu. Dazu zählt insbesondere die Versorgung mit Internet.
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Warum sollen junge Menschen in den Landkreis Fulda ziehen, beziehungsweise dort bleiben? |
 Der regionale Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv. Hessenweit ist der Landkreis Fulda Spitze bei der Zahl der Menschen, die arbeitslos sind oder dauerhaft soziale Leistungen beziehen. Auch erfahren gerade junge Familien angesichts der gestiegenen Anforderungen von Beruf und Alltag die notwendige Hilfestellung, um ihren Erziehungs- und Betreuungsaufgaben nachzukommen. Zudem ist bei uns ist die Umwelt noch weitgehend intakt. Dies garantiert eine hohe Lebensqualität und eröffnet Möglichkeiten, Konzepte für einen nachhaltigen Umgang des Menschen mit der Natur beispielsweise im Bereich alternativer Energien zu erproben. |
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Wie sehen Sie die künftigen Entwicklungen des Landkreises in Bezug auf die Demographie, Finanzen und Wirtschaft? |
 Auch im Landkreis Fulda vollzieht sich ein demografischer Wandel, der gerade den ländlichen Raum vor große Herausforderungen stellt. Es kommt darauf an, diese Veränderungen aktiv zu gestalten, zum Beispiel durch die Stärkung der Ortskerne oder die Sicherung der medizinischen Versorgung. Unsere überwiegend mittelständischen und kleineren Betriebe müssen weiter gestärkt werden. Denn sie sichern und schaffen Arbeitsplätze in der Region. Im Bereich der Kreisfinanzen gilt es, trotz schwieriger Rahmenbedingungen am Ziel eines ausgeglichenen Haushalts festzuhalten, damit nachfolgende Generationen nicht unnötig belastet werden. |
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